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Liebe Kolleg*innen, Aktive und Interessierte, hoffentlich seid ihr und sind Sie alle gesund ins Neue Jahr gerutscht. Sozusagen als guten Vorsatz und erste Neuerung möchten wir sogleich den NGAWiss-Jour-fixe ankündigen: Ab sofort trifft sich der Koordinationskreis immer am 2. Freitag eines jeden Monats (Ort zunächst: TU Berlin, Hardenbergstr. 16-18 (unweit S/U Zoologischer Garten), 6. Etage, Raum 6.06). Neue wie alte Gesichter sind herzlich willkommen! Eine Onlinezuschaltung ist nach vorheriger Anmeldung an mail@mittelbau.net auch kein Problem. Der nächste Termin ist also der 9. Februar 2018.

[caption id="attachment_326" align="aligncenter" width="604"] (c) Katharina Maria Schmitt[/caption] Guten Tag, wir freuen uns, für fünf Minuten Ihr Ohr zu haben, um ein Problem anzusprechen, das praktisch jeden von uns, die wir als akademischer „Nachwuchs“ bezeichnet werden, als Einzelkämpfer*in betrifft, solange wir Wissenschaft betreiben – und das uns im Einzel­kämpfertum zumeist auch gefangen hält. Im Namen einer besseren Hochschule und einer besseren Wissenschaft möchten wir dieses Problem als das kollektive und struk­turelle thematisieren, das es ist, und Sie zur Auseinandersetzung damit auffordern.

Seit einigen Jahren wächst der Protest der Mittelbau-Initiativen, Promovierenden-Verbände und anderer Betroffener. Im Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft haben sich im Januar 2017 in Leipzig über 100 Vertreter*innen aus über 30 wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen zusammengeschlossen. 
Heute stellt das Netzwerk seine Forderungen für eine umfassende Reform des deutschen Wissenschaftsbetriebs vor. 
Im Einzelnen fordert NGAWiss in dem 7-seitigen Forderungskatalog:

An den Hochschulen, und besonders im Mittelbau und beim „Nachwuchs“ rumort es. Zurecht: Befristung, Flexibilisierung und Lohndumping sorgen für existenzielle Unsicherheit bei wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, Lehrbeauftragten, Privatdozent*innen, wissenschaftlichen Hilfskräften, studentischen Beschäftigten und Studierenden. Doch die existierenden Mittelbau-Hochschulinitiativen arbeiten isoliert voneinander. Um kollektiv und bundesweit handlungsfähig zu sein, fehlt eine Struktur, die Fachgesellschaftskampagnen, Mittelbauinitiativen, studentische Beschäftigte und Akteure aktueller lokaler Auseinandersetzungen vernetzt.